"Verlorengehen und Wiederfinden" - Teil 1
Es ist verdammt unangenehm über meine Erlebnisse zu schreiben. Vor allem seitdem ich nüchtern bin. Mir ist vieles unwichtiger als vorher und dennoch spüre ich eine gewisse Furcht, mir derart die Blöße zu geben. Vielleicht wäre es einfacher, wären schon ein paar Jahre vergangen. Natürlich habe ich Angst davor, Menschen könnten mich nur nach meinen geschriebenen Worten beurteilen. Und je nachdem wie man diese bewerten möchte, werde ich verurteilt. Ich möchte dennoch darüber schreiben, denn ich weiß nicht wozu es gut ist, stetig so zu tun, als wäre man unantastbar und makellos. Ich habe das Gefühl selbst die Alternativen-Szenen unterliegen oft der Selbstdarstellung und wollen teilweise mehr Außenwirkung bewahren, als tatsächlich nahbar zu erscheinen. Das ist natürlich nur eine Unterstellung, vielleicht teilweise auch eine gerechtfertigte. Es hängt eben von dem Individuum ab, weniger vom Label der Gruppierung. Jedenfalls weiß ich nicht was uns alle vom Mensch-Sein abtrennt, deshalb erzähl...